Verfasst von: Johannes | 06/05/2009

Teil 2 der Westkuestenreise

Nach dem zweiten Nationalpark, sollte es also mal wieder etwas in die Ziviliation gehen, so fuhren wir ca. 100 Meilen suedlich von San Francisco an die Kuste. Da wir sowieso vor hatten, die beruehmte Kuestenstrasse Route 1 entlang zu fahren. Spaet abends also, sind wir in Montery einer kleineren Kuestenstadt angekommen, die allerdings recht bekannt ist durch ihre ehemalige Sardinenproduktion und das damit zusammenhaengende Buch Cannery row von John Steinback. Leider ist der ort aber auch ein sehr beliebter badeort, fuer wohlhabende Amerikaner, so war es angangs doch recht schwierig eine guenstige Unterkunft zu finden. Nunja nach langer Suche fanden wir dann aber doch noch, das heruntergekommenste Motel am Platz. Am naechsten Morgen hies es dann nichts wie raus hier. So machten wir uns auf zum Strand und zum Pier des kleinen Ortes. Danach ging es die beruehmte Cannery Row entlang, an der man aber nur noch kleine Ueberreste, der einst so grossen Produktion sehen kann. Da in Montery auch eines der besten Aquarien Amerikas sein soll, durften wir auch dies auf keinen Fall verpassen und dies war wirklich beeindruckend. Alleine schon von der Aufmachung des Aquariums, doch auch die vielen unterschiedlichen Arten an Meerestieren, war erstaunlich. Man glaubt gar nicht wie viele verschiedene Arten von Seepferdchen es gibt. ;-) So sahen wir von verschiedenen Fuetterungen bishin zu den verruecktesten Fischen, das ganze Aquarium, wozu wir bestimmt auch 4 Stunden brauchten. Gluecklicherweise war es aber noch nicht allzu spaet, sodass wir uns dazu entschieden, noch den 17 Miles Scenic drive zu fahren. Dieser geht durch das wohlhabenste Gebiet, mit vielen Villen, den besten Golfplaetzen und wunderschoenen Aussichtspunkten, unter anderem soll auch Clint Eastwood dort ein kleines Anwesen besitzen. Nach dieser wunderschoenen Fahrt, kommt man ich Carmel an. Mit 4000 Einwohnern, zwar ein kleiner doch unheimlich reicher Ort, mit ungewoehnlichen Gestzen. So duerfen keine Franchise Unternehmen sich dort niederlassen, da dies das Stadtbild verschlechtert. Allerdings hat Carmel viele Ateliers, kleine, individuelle Shops und einen wunderschoenen Strand. So entschieden wir uns spontan noch einen Tag dort zu bleiben.

Am naechsten Tag machten wir uns schon recht frueh auf zum Strand, an dem es allerdings bis Mittags so heiss wurde, dass wir es nicht mehr aus hielten und den Ort noch etwas erkundeten. Danach machten wir uns auf den Weg die Route 1 entlang zu fahren. Im  Reisefuehrer stand, es sein eine der schoensten Strassen der Welt und dies kann ich absolut bestaetigen. Wir fuhren an Steilklippen, die ganze Zeit am Meer entland, mit wunderschoenen Buchten unter uns.  So hielten wir des oefteren an, um einfach nur die Aussicht zu geniesen! Nach einigen Stunden, kamen wir am Hearst Castle vorbei, eines der groesstenn Privatschloesser, welcher von dem Milliardaer hearst erbaut wurde. Es sah auch schon von weitem recht impulsant aus, doch fuer eine Tour waren wir leider zu spaet. Nachdem wir ein paar kleinere Kuestenorte durch quert hatten, entschieden wir uns dazu in St. Luis, einer kleinen College Stadt zu uebernachten. Die Stadt war wirklich schoen und abends war auf Grund der vielen Studenten auch noch gut was los.

Am naechsten Tag fuehrte unsere Route eigentlich an genauso schoenen Landschaftsbildern vorbei, wie am Tag zuvor, so machten wir nach einigen Stunden halt in der etwas groesseren Stadt Santa Barbara. Das Erstaunlichste an der Stadt war noch, dass wir genau am Wochenmarkt kamen, der erste Markt den ich je in den USA gesehen habe. So hielten wir uns dort einige Stunden auf, nachdem wir uns weiter aufmachten nach Los Angelos. Vorher hielten wir noch am recht beruehmten Santa Monica Pier, wo selbsts nachts noch viel los war, aber das ist auch kein Wunder, wenn man sogar schon ein Riesenrad auf einem Pier hat. Recht spaet fanden wir dann ein Motel, nur wenige Blocks von Hollywood Blvd oder auch dem ” Walk of Fame” genannt.

Am naechsten Morgen machten wir uns dann auf Los Angelos zu erkunden. Doch allerdings mussten wir recht ernuechternd feststellen, dass es gar nicht so viel zu sehen gab. Der Falk of Fame in Hollywood ist einfach recht trashy, das muss man mal so sagen. Es gibt zudem sehr viele Obdachlose in der Stadt, aber nunja. Nachdem wir also den Walk of Fame, das Kodak Theatre und das Hollywood Sign gesehen hatten, gingen wir eigentlich schon davon aus, am selben Tag noch zurueck zu fahren. Allerdings wollten wir uns noch einmal mit Sebastian treffen, der zufaelligerweise auch in der Stadt war und bei einem Freund unterkam. So trafen wir ihn am Rathaus in Downtown, auf welches man kostenlos hoch fahren kann und eine recht nette Aussicht hat. Anschliessend fuhren wir zum Rodeo Drive, der Nobeleinkaufsstrasse Nummer Eins und genossen eine kleine Bang and Olufsen Vorfuehrung. Danach zeigte uns Sebastian wo sein Freund wohnte, bei dem er unterkam. Eigentlich wollten wir ja am gleichen Tag noch weiter fahren, doch da wir ein paar Dinge wir Beverly Hills noch nicht gesehen hatten und der Freund von Sebastian uns einen super Deal in einem Hostel aushandelte, in dem er den Besitzer kannte, entschieden wir uns dazu, noch eine Nacht zu bleiben. So bekamen wir ein richtig kleines Apartement, mit Kuche und allem drum und dran fuer gerad einmal 50$. Ausserdem hatte das Hostel eine freie kleine Party fuer den Abend geplant mit Gratisbier und  duerfen.

Am naechsten Tag fuhren wir dann nach Venice Beach, dem populaeren Muscle Beach, der nur in Wirklichkeit auch recht schaebig ist und bei dem ich noch Opfer einer, sehr schlechten Show eines Strassenkuenstlers wurde. Als ich diesen Shock also verarbeitet hatte, machten wir uns weiter auf den Weg zu einer Tv Show, fuer die wir noch Karten bekommen hatten. Allerdings stellte sich schon bald heraus, das die Show ueberbelegt war, sodass wir also nicht mehr reinkamen. So ging es nochmal zm Rodeo Drive, da wir den am Tag zuvor nicht wirklich gefunden hatten. Als wir uns dort genug Schaufenstershoppen hinter uns hatten, guckten wir uns noch die Villen der Prominenten in Beverly Hills und Bel Air an. So sahen wir die Playboy Mansion von Hugh Hefner, wenn auch mit ein wenig Muehe und Hauser wie von Ben Afleck, Brad Pitt oder Paris Hilton. Die Tour war wirklich lustig, da wir mit unserem Auto die meiste Zeit hinter einem prof. Tourbus hergefahren sind und wir uns so ohne etwas zu bezahlen, alles Interessante anhoeren konnten. Nunja am abend ging es dann noch etwas mit Sebastian und Dennis auf die Strassen L.A.’s. Am naechsten Tag sollte es dann weiter gehen in Richtung Sueden, doch da auch dies wieder alles yu lang werden wuerde, mach ich hier mal einen Punkt und lasse den dritten und letzten Teil noch ein wenig auf sich warten. Als kleines Resume kann man jedoch sagen, dass die Landschaft entlang der Route 1 einfach nur traumhaft war und L.A einem dagegen wirklich sehr dreckig und ueberhaupt nicht glamouroes erschien!


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